Outdoor Coaching

Outdoor Coaching: Coaching draussenSprechen wir von Outdoor-Coaching, meinen wir ein Coaching unter freiem Himmel, in einem Park, in unserem großen Garten oder in der Natur. Das Coaching erfolgt im Grünen sitzend oder während eines gemeinsamen Spaziergangs.

Outdoor-Coaching – Coaching in der Natur empfiehlt sich insbesondere für gestresste Büro- und Kopfarbeiter. Raus aus den Seminarräumen, hinein in die Natur. Die Sinne schärfen, das Vogelgezwitscher wahrnehmen, den Blick schweifen lassen und den Duft des Grases riechen. Unter Umständen wandert der Coachee auch barfuss über den Rasen und das Moos, um den Untergrund zu spüren.

Unter freiem Himmel sind Menschen in der Regel offener und kreativer. Neue Ideen, Alternativen zum bisherigen Denken und Handeln stellen sich müheloser ein, auch wenn es um Auswege aus schwierigen oder festgefahrenen Situationen geht. Die erdende Atmosphäre tut ihr übriges: unsere Klienten sind entspannter, wacher und oft auch mutiger, wenn wir „draussen“ arbeiten – ideal besonders dann, wenn es um anstehende Veränderungen geht.

Für alle die, die sich nicht regelmäßig im Freiem aufhalten, begünstigt Outdoor-Coaching einen Perspektivwechsel. Gegebenheiten werden anders gesehen, manchmal wie von aussen, statt befangen „im eigenen Saft schmorend“. Und schon zeigt sich eine Alternative oder ein ganz neuer Gedanke…

Darüber hinaus berichten die meisten Menschen, dass sie in der Natur besser „bei sich sein“ können. Unbeeinflusst von drängenden äusseren Impulsen. Weniger beeinflusst von den eigenen kreisenden Gedanken.

Die Selbstwahrnehmung des Klienten über die klassischen 5 Sinne (sehen, hören, fühlen, schmecken, riechen) hinaus, ist für den Coachingprozess wesentlich. Ganz besonders, wenn es um Entscheidungen geht. Unmittelbare Signale aus dem eigenen Körper, sogenannte Basisgefühle, können wir nur wahrnehmen, wenn wir gerade einmal nicht denken. Ansonsten überlagern die durch das Denken entstehenden Gefühle das Basisgefühl. Wo kann man besser für ein paar Momente das Denken unterbrechen, um zu erkennen, was sich in uns regt, als im Freien?

Viele gute Gründe, meinen wir, um die Natur als Co-Coach zu nutzen.

Wer sich auf eigene Faust einen ersten Eindruck machen möchte, dem empfehlen wir folgenden Selbstversuch:

Setzen Sie sich in einen geschlossenen Raum. Denken Sie bewußt an eine Thematik, die Sie derzeit beschäftigt. Lassen Sie sich dafür ein paar Minuten Zeit. Achten Sie dann bewusst auf Ihr Körpergefühl.

Gehen Sie dann ins Freie, im Zweifel auch auf den Balkon, Hauptsache Sie sind unter freiem Himmel. Nehmen Sie Ihr Thema dabei ruhig mit. Lassen Sie sich 2-3 Minuten Zeit und achten Sie nun wiederum auf Ihr Körpergefühl. Lassen Sie Ihren Blick in die Ferne schweifen, so weit wie es gerade geht. Wie fühlt sich Ihr Gesicht an, wie Ihr Köper? Wie fliesst Ihr Atem? Was geschieht mit dem Thema, das Sie beschäftigt?

Unser Fazit: Warum es sich schwer machen, wenn uns die Natur derartige Möglichkeiten bietet?

 

Autoren: Carsten Schaeffer & Corinna Lütsch

www.mentalenz.de