Führen mit Systemgesetzen

 

Führen mit Systemgesetzen

Die Systemgesetze beschreiben Gesetzmäßigkeiten, die in allen Systemen, d.h. Unternehmen, Familien, Vereinen etc., ebenso wie im Tierreich vorherrschen. Beispiele sind das „Recht auf Zugehörigkeit“ oder „Früher hat Vorrang vor später (höheres Dienstalter). Bei Nichteinhaltung dieser Gesetze entstehen Wirkungen, die zu Demotivation, inneren Kündigungen oder allgemein zu Konflikten führen.
Kenntnis und Beachtung dieser führt wiederum zu einer höheren Führungsstärke. Kennt und berücksichtigt eine Führungskraft diese Gesetzmäßigkeiten, sinkt automatisch die Zahl der Konflikte und emotionalen Kränkungen. Gleichzeitig steigt die Motivation der Mitarbeiter, denn elementare Grundbedürfnisse wie Anerkennung und Respekt werden erfüllt. Sie sind zudem die Basis eines jeden Konfliktmanagements und Konfliktlösungen.
Führungskräfte erfüllen immer eine Vorbildfunktion. Das Vor-leben der Systemgesetze ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Umgang miteinander sowie in der Kommunikationskultur.

Nutzen

Die Teilnehmer

  • kennen die Systemgesetze und ihre Wirkung,
  • können diese unmittelbar auf ihre beruflichen Alltagssituationen übertragen,
  • wissen, wie Systemgesetzverletzungen zu unterschwelligen Konflikten führen,
  • können Feedback geben und nehmen,
  • können die Systemgesetze nutzen, um Mitarbeiter im Gespräch zu motivieren und
  • können ihren Führungsalltag stressfreier gestalten.

Inhalte

  • Warum es trotz positiver Absichten zu Verletzungen kommt
  • Die Systemgesetze
  • Der Führungskreislauf
  • Fallbeispiele aus dem betrieblichen Alltag
  • Mitarbeitergespräche
  • Systemgesetzverletzungen auflösen
  • Feedback geben & nehmen
  • Grundbedürfnisse zur Orientierung in stürmischen Zeiten

Methoden

Lehrvortrag, Lehrgespräch, Fallbeispiele, Rollenspiele

Zielgruppe

(angehende) Führungskräfte, Betriebsräte, Mitarbeiter aus der Personalentwicklung, Stabsstelleninhaber, Projektleiter, Teamleiter