Kriegsenkel-Coaching

Bei Klienten der Jahrgänge ca. 1960-1975, den sogenannten Kriegsenkeln, stossen wir im Coaching von Kriegsenkeln häufig auf Blockaden, Verhaltensgewohnheiten und Gefühle, die er/sie als nicht zu seiner/ihrer Person gehörig empfindet. In vielen Fällen liegt die Ursache dieser Probleme in der Kriegshistorie der Eltern begründet, die den 2. Weltkrieg als Kinder erlebt haben. Haben die Eltern im Krieg belastende, beschädigende oder gar traumatisierende Erfahrungen erlebt und diese – wie viele Menschen ihrer Generation – später nicht bearbeitet, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich auch in ihren Kindern Spuren dieser Erfahrungen zeigen. Diese Kinder, die Kriegsenkel, erleben dann manchmal ohne sachlichen Grund Gefühle oder Blockaden, die sie sich nicht erklären können. Oft . Denn oft wird in den Familien – wenn überhaupt – nur anekdotenhaft über den Krieg gesprochen.

Galerie der Ahnen

Häufige Themen im Kriegsenkel-Coaching sind bspw.

  • Bindungsprobleme
  • das Gefühl, die eigenen Stärken nicht leben zu können,
  • überdurchschnittlich starkes, die eigene Entwicklung hemmendes Verantwortungsgefühl gegenüber den Eltern,
  • sich nirgends zugehörig fühlen,
  • mangelnde Durchsetzungsfähigkeit,
  • Abgrenzungsprobleme.
Im Kriegsenkel-Coaching wird bewußt den familiengeschichtlichen Hintergründen des Klienten nachgegangen, Zusammenhänge werden erkannt und so Ur-sachen für das eigene Verhalten geklärt. Dies geschieht zum einen durch biographisches Forschen des Klienten sowie durch die Bearbeitung von sogenannten Systemgesetzverletzungen und anderen hinderlichen Prägungen, wie z.B. Glaubenssätzen, im Coaching.

 

Genogramm in der Ahnenarbeit
Im Kriegsenkel-Coaching lernen unsere Klienten, sich selbst besser zu verstehen, inneren Frieden zu finden und selbstbestimmter zu leben. Davon profitieren nicht nur die Kriegsenkel selbst, sondern auch ihre Kinder und die folgenden Generationen, denn emotional offene und zuverlässige Eltern sind wichtig für das Erlangen von Urvertrauen.